Hersbrucker Zeitung am 04.12.17

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Hersbrucker Zeitung am 04.12.17

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Bild: Johann Dechant

Laienchor und Profis sangen gemeinsam den „Messias“
Eine festliche Einstimmung auf die Weihnacht

Einen weihnachtlichen Brauch aus dem englischsprachigen Raum gab es in der Henfenfelder Herz-Jesu-Kirche: Die Opernakademie lud das Publikum beim „Messias“ zum Mitsingen ein. Zur Aufführung kam speziell jener Teil, der die Weihnachtsgeschichte zum Inhalt hat.

Denette Whitter begrüßte in der vollbesetzten Kirche die „Chorsänger“ und stellte die Solisten vor. Anschließend übernahm sie den Part für Cembalo- und Orgelspiel.

Das Streichorchester der Volkshochschule Lauf eröffnete unter Leitung von Jeanne Vogt mit der „Sinfonie“ das barocke Werk von Georg Friedrich Händel.

Die ersten Arien stammen aus dem Alten Testament, in dem auf die Geburt des Erlösers hingewiesen wurde. Tenor Dieter Doetsch zeigte kraftvollen Koloraturgesang bei „Alle Tale“. Bei „Denn die Herrlichkeit“ hatte der Chor seinen ersten Einsatz. Hier wurden die „Laiensänger“ von den Profis unterstützt. Sonoren Gesang zeigte Bariton Michael Aschke bei „So spricht der Herr“.

Die Engländerin Camilla Bull beeindruckte mit fein timbrierten Mezzosopran bei „Doch wer wird ertragen“. Ihr warmtönender Gesang durchflutete dabei mühelos das Kirchenschiff.

Mit dem Chorstück „Denn es ist uns ein Kind geboren“ begann die Weihnachtsgeschichte. Mit wunderschönem Sopran und sichtbarer Freude besang Kristina Scherer die Hirten, die Arie „Erwach, frohlocke“ zeigte sich als prächtiges Koloraturlied. Jeanne Vogt zeigte ihr vielseitiges musikalisches Können, als sie dabei den Solo-Violinpart übernahm.

Unbestrittener Höhepunkt beim „Messias“ ist das berühmte „Halleluja“, das einer alten Tradition folgend stehend gesungen wurde. Nachdem die Sänger in den Kirchenbänken nach Stimmen aufgeteilt waren, zeigte sich schnell, dass sich unter den Gästen viele befanden, die sehr fundierte Gesangskenntnisse hatten. Den festlichen Chor begleitete Udo Schötz mit der Trompete – es wurde zu einem besonderen Erlebnis. Und weil es so schön war, belohnten sich die Gäste selbst, indem sie das „Halleluja“ als Zugabe nochmals sangen.

Johann Dechant

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