Hersbrucker Zeitung am 07.08.17

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Hersbrucker Zeitung am 07.08.17

Auf dem Bild von links: MdL Norbert Dünkel, MdB Marlene Mortler, Bürgermeisterkandidat Markus Gleißenberg, seine Gattin Kerstin und CSU/FWG-Fraktionssprecher Georg Schlenk.

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Bild: Johann Dechant

Bürgermeisterkandidat Markus Gleißenberg stellte sich vor
Ein Kandidat für die Belange der Bürger

HENFENFELD – Nach seiner Nominierung stellte sich der Bürgermeisterkandidat Markus Gleißenberg der Henfenfelder Bevölkerung vor. Unterstützung bekam er von MdB Marlene Mortler und MdL Norbert Dünkel.

Solch einen Besucheransturm hat es bei einer Veranstaltung im Wirtshaus-Saal in Henfenfeld schon lange nicht mehr gegeben: Grund dafür war die Vorstellung von Markus Gleißenberg der Bürgermeister werden will.

Der CSU/FWG-Fraktionssprecher und Gemeinderat Georg Schlenk moderierte, er begrüßte Bürgermeister Günther Rögner aus Engelthal.

Die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler kennt Markus Gleißenberg schon seit vielen Jahren und freut sich, dass dieser das Amt des Bürgermeisters anstrebt. Aus eigener Erfahrung wisse sie, wie wichtig es sei, dass der Partner hinter einem stehe. Für Kerstin Gleißenberg ist dies kein Neuland, zumal schon ihr Vater Bürgermeister in Freyung war. Mortler wies auf die besondere Präsenz eines Bürgermeisters hin, dieser sei immer vor Ort und müsse sich um wirklich alles kümmern.

MdL Norbert Dünkel freute sich, dass es in Henfenfeld nach 27 Jahren wieder „eine richtige Wahl“ gäbe. Unverhohlen gab er zu, dass die Hauptaufgabe des Bürgermeisters sei, für dessen Kommune Finanzmittel zu erschließen. Henfenfeld bekam in den letzten Jahren immerhin 1,2 Millionen Euro aus München. Deshalb lohne es sich, als Bürgermeister auch mal in die Landeshauptstadt zu fahren. Dünkel stellte fest, dass Markus Gleißenberg als Bürgermeisterkandidat genau das richtige Alter und die notwendige Lebenserfahrung habe.

Der 35-jährige, frisch verheiratete Kandidat stellte sich und seine Frau kurz vor. Gleißenberg ist im Ort in vielen Vereinen aktiv und dadurch auch bekannt. Er betonte, dass er auch ohne Zugehörigkeit zum Gemeinderat sein Ohr bei der Bevölkerung habe und wisse, „was im Ort läuft“. Durch den CSU-Ortsvorsitz sei er zwar politisch aktiv, habe aber eine wertneutrale Haltung zu strittigen kommunalen Fragen.

Ein besonderes Anliegen ist ihm der Erhalt der Grundschule im Ort. Auch den ansässigen Betrieben wolle er Sicherheit für den Standort Henfenfeld geben. „Wir haben zwar keine Großunternehmen im Ort, doch jeder Arbeitsplatz hier ist wichtig“, stellte er fest.

Eine klare Ansage gab er auch zu den Fördermitteln, hier müsse man nicht auf jeden Zug aufspringen, nur weil es Zuschüsse gibt.

Für Gleißenberg ist die Unterstützung der Vereine ein großes Anliegen. Er lobte all diejenigen, die sich ehrenamtlich im Ort betätigen und gemeinnützige Arbeit leisten. Für ihn ist es selbstverständlich, dass diesen Helfern keine Steine in den Weg gelegt werden.

Zum Thema Dorferneuerung äußerte sich Gleißenberg teilweise kritisch, besonders hinsichtlich der Umgestaltung des Rathausplatzes. Er bemängelte die Praxis, dass eine Förderung der Maßnahme erst dann erfolge, wenn die Grundkosten deutlich übertroffen werden. „Warum müssen am Rathaus die Parkplätze weg, dafür aber in der Nähe Häuser abgerissen werden, um dort wieder Abstellmöglichkeiten zu schaffen?“

Er machte sich seinem Ärger Luft, dass die Gemeinde Dorferneuerungsmaßnahmen durchsetze um Fördermittel zu erhalten und Anteile davon ungefragt den Bürgern aufbürde.

Gleißenberg bekannte, dass er zwar CSU-Mitglied sei, als Bürgermeister überparteilich für alle da sein werde. Danach nutzten die Bürger die Gelegenheit, zu einem persönlichen Gespräch.

Gemeinderat Georg Schlenk dankte allen Rednern. Sein abschließendes Forderung lautete: Ein Bürgermeister dürfe nicht nur verwalten, er müsse auch gestalten. Zudem habe er auch langfristige Entscheidungen zu treffen und vor allem Führungskompetenz zeigen. Gerade deshalb habe Markus Gleißenberg die volle Unterstützung der CSU/FWG-Fraktion.

Johann Dechant

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