Hersbrucker Zeitung am 07.08.18

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Hersbrucker Zeitung am 07.08.18

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Bild: Johann Dechant

Abschluss des Kinderworkshops auf Schloss Henfenfeld
Wilde Tiere tummelten sich bei tropischen Temperaturen

Auf Schloss Henfenfeld fand das Abschlusskonzert des Workshops „Karneval der Tiere“ statt. In Anlehnung an das Werk von Camille Saint-Saëns zeigten 20 Kinder ein kurzweiliges Programm bei tropischen Temperaturen.

In einer „tollen Woche“ so die musikalische Leiterin Denette Whitter, probte die Kinderschar das Tierspektakel ein. Die Gesamtleitung hatte Karin Friedli übernommen, sie wurde von Anja Fiedler assistiert. Für die Bühnendekoration und die Kostüme sorgte Miquel Fragoso.

Die Moderation als Erdmännchen übernahmen Clemens Miller und Veit Haeßler. In die verschiedenen Tierrollen schlüpften: Maria Julia Bartz Agger, Linus Bauer, Anika Bloß, Ewart, Lysander und Sabin Bowen, Amelie Böllet, Milla Buschmeier, Gerrit Haeßler, Emilia Hauenstein, Johanna Kasten, Patricia Oerther, Marlene Paulus, Livia de Petris, Miriam Pickelmann, Konstantin Reiß, Antonia Reitinger und Sophie Schelb.

Nach der Originaleinleitung aus dem „Karneval der Tiere“ fauchten die Löwen auf der Bühne. Richtig aufgeschreckt waren die Hühner und Hähne, die wild umhertanzten. Die Choreografie dazu hatten die Beteiligten selbst ausgesucht. Mit viel Schwung traten die Halbesel auf. Markant ist in Saint-Saëns Werk die Persiflage auf den Cancan, den die Schildkröten in extremer Zeitlupe aufführten. Nicht zuletzt waren es die Anspielungen auf andere Werke, die den Komponisten bewogen, seine Komposition nicht zu seinen Lebzeiten aufzuführen. Von den mächtig stampfenden Elefanten führte der Weg nach Australien, als die Kängurus miteinander boxten.

Für besondere Klänge sorgte Denette Whitter beim Fischtanz aus „Das Aquarium“.

Sehr theatralisch kamen die Esel auf die Bühne um dort mit lauten I-Aaah umherzuschreiten. Der Kinderchor stimmte das bekannte „Der Kuckuck und der Esel“ an, danach ließ sich der scheue Vogel immer nur kurz blicken. Während der Kuckuck gut getarnt war, zeigten flatternde Vögel im Vogelhaus ihr buntes Federkleid.

Richtig wild zeigten sich die Affen, als sie eine Kokosnuss suchten beim Lied „Die Affen rasen durch den Wald“. Zum Schluss gab es noch herrliche Originalklänge, als der Schwan die Bühne betrat.

Nach einem furiosen Finale gab es vom Publikum tosenden Beifall. Die Kinder erhielten Teilnahmeurkunden und Sonnenblumen und waren über ihren Auftritt sichtlich begeistert.

Johann Dechant

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