Hersbrucker Zeitung am 09.12.16

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Hersbrucker Zeitung am 09.12.16

Bild: Quasi ein Generationenwechsel beim Amt des 2. Bürgermeisters von Henfenfeld: Links Peter Hader, rechts Jonathan Wrensch.

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Bild: Johann Dechant

Jahresschlusssitzung des Henfenfelder Gemeinderates
Jonathan Wrensch neuer 2. Bürgermeister

HENFENFELD – Ungewöhnlich viele Zuhörer fanden sich zur Jahresschlusssitzung des Henfenfelder Gemeinderates ein. Der Grund: Die Neuwahl des 2. Bürgermeisters war angesetzt. Mit einer 7:4 Mehrheit wurde Jonathan Wrensch gewählt.

Scherzhaft eröffnete 2. Bürgermeister Peter Hader die Jahresschlusssitzung mit der Feststellung, dass die große Zuhörerschar sicherlich nicht wegen der Bauanträge käme. So viele Neugierige gab es schon seit Jahren nicht mehr.

Bevor gewählt wurde, gab Hader das Ergebnis der externen Bewertung der beiden  Grundschulen im Hammerbachtal bekannt. Bei einer Beteiligung von 90 Prozent der Elternschaft waren 87 Prozent davon mit der Einrichtung und den Lehrkräften zufrieden oder sehr zufrieden. Ein Ergebnis, über das sich auch Rektor Lars Petersen sehr gefreut haben dürfte.

Nachdem der bisherige 2. Bürgermeister Peter Hader aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt zum 31. Dezember bekanntgab, war eine Neuwahl erforderlich. Die VG-Geschäftsstellenleiterin Kerstin Lettovics erläuterte dazu das Wahlprocedere. Jonathan Wrensch von der SPD/FBB und Georg Schlenk von der CSU/FWG wurden vorgeschlagen.

Nach geheimer Wahl lautete das Ergebnis 7:4 für Jonathan Wrensch, es spiegelte exakt die Sitzverteilung wider. Somit wird der 31 -jährige Gemeinderat ab 1. Januar zum amtierenden Vertreter von Bürgermeister Gerd Kubek.

Mit dem Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Teilnehmergemeinschaft Dorferneuerung und der Gemeinde über die Kostenbeteiligung zum Ausbau Kirchenstraße wurde die Tagesordnung fortgesetzt. Hader gab bekannt, dass hier der Fördersatz durch das Amt für Ländliche Entwicklung bei 62 Prozent liege. Von der Maßnahme mit rund 752000 Euro Gesamtkosten verbleibt für die Gemeinde ein Anteil von rund 286000 Euro. Auch die Planungskosten werden so aufgeteilt, auf die Gemeinde entfallen 40000 Euro. Hader fügte hinzu, dass die Kosten für die Straßenbeleuchtung und die Anschlussbereiche komplett von der Kommune bezahlt werden müssen, das sind weitere 45000 Euro. Dieser Vereinbarung stimmten alle Räte zu.

Nachdem auch der Bereich zwischen dem Pfarrhof und dem Kindergarten mit in die Sanierungsmaßnahme aufgenommen werden soll, muss dieser als öffentliche Verkehrsfläche ausgewiesen werden, verbleibt jedoch im Eigentum der Kirchengemeinde. Daher soll eine Vereinbarung getroffen werden, dass die Kirchengemeinde die Kosten für eine  Anliegerbeteiligung entsprechend der Straßenausbaubeitragssatzung übernimmt. Auch hier gab es einen einstimmigen Beschluss.

Zu den Baumaßnahmen in Henfenfeld gab Hader einen Sachstandsbericht ab. Beim Neubau Mühlbrücke wurde der Grundbelag aufgetragen, in der kommenden Woche wird der Gehsteig betoniert. Die Asphaltierung findet in Kürze statt, wenn dies die Temperaturen zuließen. Am Spielplatz Eichenhain sei die Abnahme der Spielgeräte durch einen Fachprüfer erfolgt. Der Spielplatz bliebe aber wegen der Grasaussaat bis April gesperrt, dann wird es eine offizielle Eröffnung geben.

Traditionell zum Jahresschluss gab Hader einen Rückblick auf die Gemeinderatsarbeit des vergangenen Jahres. Der Fraktionssprecher der SPD/FBB Reinhard Sperber dankte Hader für seinen außerordentlichen Einsatz bedingt durch die lange Krankenvertretung des Bürgermeisters Kubek. CSU/FWG-Fraktionssprecher Georg Schlenk lobte Hader für seine Amtsführung und seine konsequente Art bei der Umsetzung anstehender Aufgaben. Schlenk wies desweiteren auf die enormen Kosten hin, die Henfenfeld im Rahmen der Dorferneuerung zu tragen habe. Bedauernd stellte er fest, dass die Gemeinde kein Gewerbegebiet als Einnahmequelle habe, damit sei man weiterhin auf die Schlüsselzuweisung angewiesen.

Johann Dechant

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