Hersbrucker Zeitung am 14.09.16

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Hersbrucker Zeitung am 14.09.16

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Bild: Johann Dechant

Zeitablauf der Baumaßnahmen verzögert sich in Henfenfeld
Viele Baustellen mit vielen Hindernissen

HENFENFELD – Der 2. Bürgermeister Peter Hader informierte in der Septembersitzung des Gemeinderates über die vielen Baumaßnahmen in Henfenfeld. Es wurde deutlich, dass es zu vielen Hindernissen kam, die allesamt zu Verzögerungen führen.

Im Rahmen der Dorferneuerung finden derzeit viele Bauarbeiten in Henfenfeld statt. 2. Bürgermeister Peter Hader informierte in Vertretung für Bürgermeister Gerd Kubek über den aktuellen Stand: Die Arbeiten am Spielplatz „Im Eichenhain“ hätten im August abgeschlossen sein sollen. Verzögerungen gab es, weil im Boden Material vorgefunden wurde, das aus früheren Straßenbaumaßnahmen stammte, welches eine Untersuchung erforderlich machte. Nachdem mehrere Behörden beteiligt wurden, stellte sich heraus, dass teilweise Erdreich beziehungsweise Asphaltreste ausgetauscht werden musste. Die Bauarbeiten sollen nun Ende September abgeschlossen werden.

Von weiteren Problemen berichtete Hader beim Abbruch und Neubau der Mühlbrücke. Der Zeitrahmen sah vor, dass die Maßnahme im Anschluss an den Ausbau der unteren Mühlstraße im August beginnen sollte. Nachdem es sich auch hierbei um eine Maßnahme zur Dorferneuerung handelt, ist für die Durchführung  das Amt für ländliche Entwicklung verantwortlich, die den notwendigen Prüfstatiker zu beauftragen hatten. Da diese Ingenieure stark ausgelastet sind, war ein zeitnaher Termin nicht zu finden. Nach mittlerweile erfolgter Abnahme sind die weiteren Arbeiten nun frei gegeben. Der Abbruch der alten Brücke und der Neubau sollen bis Ende November abgeschlossen sein.

FWG-Fraktionssprecher Georg Schlenk mahnte zur Eile, da eine Bauunterbrechung im Winter eine unzumutbare Belastung der Anwohner mit sich bringen würde. 2. Bürgermeister Hader  wies zudem darauf hin, dass erst nach Abschluss dieser Arbeiten mit der nächsten Maßnahme in der Kirchenstraße begonnen werden kann.

Auf ein unerwartetes Hindernis stieß das staatliche Bauamt bei der Planung zur Verbreiterung der Hauptstraße am Nadelöhr in der Dorfmitte. Erforderliche Zustimmungen der beteiligten Grundstückseigentümer blieben bisher aus, denn für die Verbreiterung werden im geringen Maß Grundstücksabgaben erforderlich. Wann es hier zum Ausbau kommt sei fraglich, stellte der 2. Bürgermeister fest.

Beim geplanten Parkplatz neben der Kirche tritt die Gemeinde wegen der erforderlichen Sanierung der Friedhofsmauer auf der Stelle: Auch hier wird ein Statiker benötigt, wofür der – für die Baumaßnahme verantwortliche - Kirchenvorstand bereits aktiv geworden ist.

Ein neues Problem tauchte bei Arbeiten im unteren Bereich der Verbindungstreppe zwischen dem Hohlweg und der Mühlstraße auf. Hierzu gab Gemeinderat Reinhard Sperber nähere Informationen: Etliche Treppenstufen sind marode, man vermutet eine von der Kanalisation ausgelöste Unterspülung. Bei einer Zusammenkunft mit dem Ingenieur Michael Rekitt entstand die Überlegung, die gesamte Treppe zu erneuern. Diese Maßnahme ist allerdings nicht im Dorferneuerungsprogramm eingebracht.

Gemeinderat Georg Schlenk regte an, zum Abschluss der Arbeiten in der Mühlstraße einen Ortstermin  des Gemeinderates mit den betroffenen Anliegern durchzuführen, um aktuelle Probleme zu besprechen.

Johann Dechant

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