Hersbrucker Zeitung am 19.07.16

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Hersbrucker Zeitung am 19.07.16

Bild von links: Die neue Vorsitzende des Diakonievereins, Pfarrerin Kathrin Klinger, Jubilarin Maria Deinzer und die 2. Vorsitzende Anette Gundelach.

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Bild: Johann Dechant

Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr – Generalsanierung abgeschlossen
Pfarrerin Kathrin Klinger neue Vorsitzende

Mit der Besetzung der Pfarrstelle in Henfenfeld ist nun auch die Vorstandschaft des Diakonievereins komplett: Nachdem üblicherweise der Pfarrstelleninhaber auch der 1. Vorsitzende sein soll, wurde formhalber Pfarrerin Kathrin Klinger gewählt.

Nach dem Weggang von Pfarrer Baumann war Anette Gundelach kommissarische Vorsitzende, in dieser Funktion begrüßte sie zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Gemeindesaal. Eine Mammutaufgabe, so Gundelach, war die nun abgeschlossene Generalsanierung des Kindergartens in der Kirchenstraße. Daher können ab September auch wieder die altersgemischten Kindergruppen eingeführt werden.

Die Leiterin des Kindergartens, Karin Fabian, war von der Baumaßnahme besonders betroffen. Erst der Auszug mit der Verteilung der Kinder auf Jugendheim, Gemeindehaus und in die „Bunte Schöpfung“. Schließlich im April der Wiederbezug. Trotzdem konnte mit den Kindern das Lernprojekt „Klimaschutz im Kindergarten“ fast reibungslos realisiert werden. Fabian dankte hier den helfenden Eltern und ganz besonders ihren Mitarbeiterinnen.

Von der Diakoniestation gab Leiterin Maria Deinzer ihren Bericht ab. Der eingeführte wöchentlich stattfindende Betreuungsnachmittag im Gemeindesaal findet großen Zuspruch. In der Betreuung der Patienten geht es mittlerweile etwas ruhiger zu. Im Vorjahr hatten die Schwestern 27 Fälle in der Betreuung, jetzt wären es nur noch 18. Mit der Anschaffung eines dritten Fahrzeuges trat eine zusätzliche Entlastung ein. Deinzers wichtigste Nachricht war, dass die bisherigen Pflegeminuten in Pflegepunkte umgewandelt wurden, was eine gerechtere Lösung darstelle. Auch die Demenzfälle werden nun stärker berücksichtigt.

Das Zahlenwerk des Vereins stellte Kassier Dieter Kischkel vor. Daraus konnte man erkennen, dass der Verein viele Gemeinsamkeiten mit einem mittelständischen Betrieb hat. Insgesamt gab es im Kindergartenbetrieb und bei der Diakoniestation einen deutlichen Überschuss, der den Rücklagen zugeführt wurde.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft war die Wahl des 1. Vorsitzenden notwendig, da dieser Posten seit Weggang von Pfarrer Dr. Peter Baumann vakant war. Gundelach wies auf die Satzung hin, in der empfohlen wird, dass immer der jeweilige Pfarrer Vorsitzender sein solle. Daher wurde per Akklamation Pfarrerin Kathrin Klinger einstimmig gewählt.

Zum Schluss wurde die Leiterin der Diakoniestation, Maria Deinzer, für ihre 25-jährige Tätigkeit geehrt. Ihre Karriere von der Aushilfe zur Leiterin kommentierte 2. Bürgermeister Peter Hader scherzhaft mit „von der Tellerwäscherin zur Direktorin“.

Johann Dechant

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