Hersbrucker Zeitung am 20.10.16

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Hersbrucker Zeitung am 20.10.16

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Bild: Johann Dechant

Gemeinsame Begehung der Mühlstraße zeigte Problempunkte
Anwohner kritisieren provozierte Engstellen

HENFENFELD – Eine gemeinsame Begehung der Mühlstraße war Hauptteil der Oktobersitzung des Henfenfelder Gemeinderates. Nachdem Anwohner auf mehrere Mängel hingewiesen hatten, konnten diese jetzt ihre Kritikpunkte im Beisein vom Planer und den Vertretern der ausführenden Baufirmen vor Ort besprechen.

Unter Leitung des 2. Bürgermeisters Peter Hader fand der Ortstermin in der Mühlstraße statt. Um die verursachten Probleme zu lösen, waren auch der Vertreter des Ingenieurbüros sowie der ausführenden Firmen gekommen. Für das Amt für ländliche Entwicklung nahm Michael Fuchs den Besichtigungstermin wahr.

Beim neugestalteten Platz an der unteren Mühlstraße wurde erkannt, dass die angebrachten Absperrpoller zu eng stehen. Um eine problemlose Zufahrt der Anwohner sicher zu stellen, werden zwei davon versetzt.

Eine künstlich herbeigeführte Straßenverengung in Höhe des Anwesens Mühlstraße 3 stieß auf heftige Kritik der Bürger. Offiziell soll in der Mühlstraße nicht am Straßenrand geparkt werden, wozu aber gerade diese künstliche Bucht einlädt. Parkverbotsschilder gibt es auch keine, zudem ist dort die Gehsteigkante abgesenkt. Seitens der Gemeinde wird ein Parkverbot angestrebt, was sich jedoch schwierig gestalten könnte. Die Gemeinde wird dazu eine Verkehrsschau durchführen.

Der nächste Stein des Anstoßes findet sich in nächster Nähe. In Höhe des Anwesens Hohlweg 17 wurde die bisherige Straße zugunsten eines Gehsteiges verengt. Um den dort befindlichen Hang zu sichern, entstand eine imposante Mauer aus Sandstein. Hier wurde kritisiert, dass ein nutzloser schmaler Grünstreifen noch weiter die Fahrbahn verengt. Da sich dort zudem eine unübersichtliche Kurve befindet, hinter der eine vorfahrtberechtigte Straße einmündet, wurde ohne Not eine Gefahrenstelle geschaffen. Reifenabriebspuren an der Bordsteinkante zeigen schon jetzt deutlich, dass zwei Fahrzeuge nicht nebeneinander passen und es bei Begegnungen zu massiven Problemen kommt. Hier wurde die Frage gestellt, warum die Mauer nicht weiter zum Hang hin gebaut wurde und für was der Grünstreifen gut sein solle. Ein Gemeinderat sah sarkastisch darin die optimale Hundetoilette.

Der Projektplaner wies auf die Vorgaben hin, die vom Amt für ländliche Entwicklung vorgegeben wurden und wies jede Verantwortung von sich.

Im weiteren Verlauf hatten einzelne Anwohner Kritikpunkte geäußert, die noch gelöst werden sollen.

Als gefährliche Stolperfalle wurde eine von der Gemeinde beauftragte Regenablaufrinne am oberen Abschluss der Mühlstraße angeprangert. Diese ist zwölf Zentimeter breit und rund zehn Zentimeter tief, sie soll bei starken Regenfällen das Schwemmgut vom ansteigenden Gelände auffangen. Hier wurde moniert, dass ein Abdeckgitter fehlt. Hier wies der Planer darauf hin, dass dieses Gitter die vorgesehene Funktion verhindern würde.

Zum Schluss der Begehung wurde die Treppenverbindung zwischen dem Hohlweg und der Mühlstraße besichtigt. Eine durchgeführte Kanalrevision hatte gezeigt, dass fast jede Fuge zwischen den Kanalelementen verschoben ist. Durch ausgetretenes Wasser kam es zu Unterspülungen im gesamten Treppenbereich. Eine Anfrage bei Anliegern ergab, dass dieser Kanal zur Entwässerung von vier Anwesen dient, somit ist eine Erneuerung unumgänglich. Der 2. Bürgermeister Peter Hader regte eine Planung für die Sanierung an.

Weiter ging es im Sitzungssaal, wo seitens der Verwaltung die Möglichkeiten für einen Zuschuss aus dem Eler-Programm 2014 -2020, welches über das Amt für ländliche Entwicklung abgewickelt wird, erläutert wurden. So könnte versucht werden, für die Sanierung „Treppe“ einen Zuschuss zu erhalten.

Als letzter Tagesordnungspunkt stand die Bestellung eines weiteren Feldgeschworenen an. Der 2. Bürgermeister wies darauf hin, dass es derzeit nur noch wenige aktive Feldgeschworene gäbe. Deshalb wurde der Vorschlag der Feldgeschworenen der Gemeinde Henfenfeld aufgegriffen, Harald Oppel in diese Runde aufzunehmen. Dies befürworteten alle Gemeinderäte, somit wird der offizielle Aufnahmeakt in die Wege geleitet.

Johann Dechant

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