Hersbrucker Zeitung am 22.10.16

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Hersbrucker Zeitung am 22.10.16

Auf dem Bild von links:
JU-Vorsitzender Artur Geier, Ortsvorsitzender Markus Gleißenberg, MdB und parlamentarischer Staatssekretär Stefan Müller und MdL Norbert Dünkel.

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Bild: Johann Dechant

1. Herbstempfang der CSU / JU Henfenfeld
Informationen aus erster Hand

Erstmals fand in Henfenfeld ein Herbstempfang der CSU / Jungen Union statt. In der AWO-Begegnungsstätte begrüßte der CSU-Ortsvorsitzende Markus Gleißenberg die Gäste und dankte Brigitte Meier für die Überlassung der Räumlichkeit.

MdL Norbert Dünkel berichtete von seiner Arbeit und aktuellen Themen im Maximilianeum. Dabei stellte er besonders heraus, dass der Haushalt des Freistaates seit 14 Jahren ohne Schuldenaufnahme auskomme.

Der parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller stellte die gute Zusammenarbeit zwischen München und Berlin heraus und informierte über seine Arbeit. Schwerpunkt war sein Fachgebiet Bildung und Forschung.

Anschließend konnten die Gäste Fragen stellen. Christian Schmidt wollte wissen, ob das Hochschulsystem geändert werden könne, zumal es viele Studenten gäbe, die seiner Meinung nach studieren um des Studierens Willen, worin er keinen Sinn fände. Der Staatssekretär räumte dazu ein, dass im Schulsystem in den letzten Jahren oftmals falsche Signale gesetzt wurden. Die Entscheidung der Eltern, ihre Kinder bereits nach der vierten Klasse in eine Richtung „festzuzurren“ sei oftmals eine Fehlentscheidung. Besonders prangerte er die Erwartungen bei Akademikern an, bei denen die Schulbildung der Kinder quasi ein Statussymbol sei.

Der Vorsitzende der Jungen Union, Artur Geier, kritisierte die Praxis der Zeitarbeitsfirmen und den ausbeutenden Einsatz von Praktikanten. Hier würden schließlich feste Arbeitsverhältnisse verhindert.

Ein weiterer Fragesteller wollte wissen, warum das Handwerk nicht mehr von der Politik unterstützt oder gefördert werde. Speziell Bäcker und Metzger gelten wegen den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung als höchst unattraktiv. Der Parlamentarier Müller wies darauf hin, dass die Ursache weniger in der Politik, sondern mehr im Kaufverhalten der Bevölkerung liege. Man kaufe lieber ein teures iPhone als Statussymbol anstelle von guten Lebensmitteln.  

Johann Dechant

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