Hersbrucker Zeitung am 23.09.17

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Hersbrucker Zeitung am 23.09.17

Treppe: Der Treppenaufgang wird links zwei Meter breit, rechte entsteht ein Grünstreifen.

Grünstreifen: In dieser Form soll auch der Streifen entlang der Treppe gestaltet werden.

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Bild: Johann Dechant

Treppe zwischen Mühlstraße und Hohlweg wird erneuert
Neuer Aufgang wird grün umsäumt

HENFENFELD – Die Treppensanierung der Verbindung von der Mühlstraße zum Hohlweg beschloss der Gemeinderat Henfenfeld. Rund 62000 Euro werden dafür investiert.

In der Septembersitzung des Henfenfelder Gemeinderates stellte Ingenieur Michael Rekitt verschiedene Varianten der Treppensanierung vor. 2. Bürgermeister Jonathan Wrensch berichtete von einer Ortsbesichtigung, bei der vorab gestalterische Möglichkeiten erörtert wurden. Nachdem die Treppe vom maroden Kanal unterspült ist, wird auch dieser komplett erneuert.

Rekitt zeigte den aktuellen Zustand mittels Bilder auf. Recht trist wirkt die Treppe, wie ein grauer Schlauch. Zudem musste der Asphalt schon mehrfach ausgebessert werden, davon zeugt ein regelrechter Fleckerlteppich.

Von der Mühlstraße aus rechts gesehen befinden sich unterhalb der Treppe der Kanal und die Wasserleitung.

Der Planer stellte drei Varianten vor: Grundsätzlich wird der neue Aufgang nur noch zwei Meter breit, die Restfläche soll so begrünt werden, wie es auch in der Mühlstraße schon zu sehen ist.

Alle Varianten verursachen in etwa die gleichen Kosten. Bei Variante eins befindet sich der Grünstreifen, von der Mühlstraße gesehen, auf der linken Seite, entlang der Gebäudefront. Bei der zweiten befindet sich die Treppe in der Mitte, mit zwei schmalen Grünstreifen links und rechts. Die dritte Möglichkeit – Grünstreifen auf der rechten Seite, wurde schließlich, nach Vorschlag von Wrensch, bei allen Gemeinderäten der Favorit. Der 2. Bürgermeister sah darin auch eine Möglichkeit den Kanal einfacher erreichen zu können.

Nachdem sich dort eine beträchtliche Steigung befindet, kam die Nachfrage, ob hier Starkregen die Grünanlage wegspülen könne. Rekitt wies auf zusätzliche Ableitungen hin, die dies verhindern werden. Eine weitere Nachfrage betraf eine Kanaltrennung, damit das Regenwasser getrennt abgeleitet werden könne. Hier gab der Planer zu bedenken, dass der Kanalersatz rund 12000 Euro kostet, ein Zusatzkanal würde nochmals mit 6000 Euro zu Buche schlagen. Seiner Meinung nach ist dies, aufgrund der geringen Fläche unverhältnismäßig.

Die Kosten bezifferte Rekitt mit rund 62000 Euro, davon fallen etwa 13000 Euro auf die Kanalerneuerung und 36000 auf die neue Treppenanlage.

Auch den Details widmete sich das Gremium, so wird für die Treppenstufen Granit verwendet, die Stufen werden dabei versetzt, damit keine durchgehende Fuge entsteht. Der Handlauf, der sich als Abgrenzung zur Begrünung befindet, soll aus Edelstahl sein. Für eine ausreichende Beleuchtung sorgen zwei Lampen, da sich eine als nicht ausreichend erwiesen hat. Für die Flächen zwischen den Treppenstufen wird das gleiche Pflaster verwendet, das auch in der Mühlstraße verbaut wurde. Auf Nachfrage von Fraktionssprecher Georg Schlenk (CSU/FWG) muss nun die Verwaltung prüfen, wie und ob die Kosten umgelegt werden. Nachdem der Gemeinderat der geplanten Ausführung komplett zustimmte, wird im Herbst die Ausschreibung getätigt, Baubeginn soll im Frühjahr 2018 sein.

Für die Generalsanierung der künftigen Schulsporthalle ist ein brandschutztechnischer Nachweis erforderlich, der von einem unabhängigen Sachverständigen zu prüfen ist.

Für die Erstellung gibt es nur wenige Gutachter: Norbert Thiel ist einer davon, doch er darf den Nachweis nicht selbst prüfen, da er planender Architekt ist. Daher wurde die Aufgabe an das Brandschutzbüro von Thomas Prenntzell aus Seeon-Seebruck vergeben.

2. Bürgermeister Wrensch gab bekannt, dass die Mühlstraße in einem Abschnitt abgerechnet wird. Die Herstellung der Parkplätze in der Kirchenstraße und auf dem Schienhammerareal werde nicht umgelegt, sondern von der Gemeinde finanziert. Auch die städtebaulichen Mehraufwandskosten für Gestaltung von Plätzen, wie der Rathausvorplatz und der neue Mühlplatz werden nicht auf die Anlieger umgelegt.

Zum Schluss der Sitzung dankte Fraktionssprecher Reinhard Sperber (SPD/FBB) Jonathan Wrensch für seinen Einsatz während der letzten neun Monate, dafür gab es Zustimmung von allen Gemeinderäten.

Johann Dechant

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