Hersbrucker Zeitung am 31.01.18

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Hersbrucker Zeitung am 31.01.18

Bild: Bald wird diese Ansicht der Sporthalle der Vergangenheit angehören, denn der Umbau verändert auch die Außenansicht

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Bild: Johann Dechant

Umbau der Sporthalle des SV Henfenfeld zur Schulsportturnhalle kann beginnen
Beschluss zur Hallenübergabe an Gemeinde

HENFENFELD – Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung kam der SV Henfenfeld zusammen. Einziges Thema war dabei die Übergabe der Sporthalle an die Gemeinde, damit diese als Schulsporthalle ausgebaut werden kann.

Im Sportheim begrüßte der Vorsitzende Holger Bayer Altbürgermeister Gerd Kubek und das Ehrenmitglied Erwin Hauenstein. Besonders begrüßte er den Rechtsanwalt Theo Pleyer, welcher den Übergabevertrag zwischen Sportverein und Gemeinde vorbereitet hat.

Nachdem in der Jahreshauptversammlung 2016 beschlossen wurde, die Halle zu übergeben, ging es nun um den „Feinschliff“, die Übergangsmodalitäten.

Bürgermeister Markus Gleißenberg informierte, dass für den Umbau schon etliche Vorarbeiten durchgeführt worden sind: Die Planungen laufen, die Baugenehmigung ist bereits erteilt und die Ausschreibungen werden in Kürze vergeben. Die Kosten für die Wandlung bezifferte er auf 1,5 Millionen Euro. Im Frühjahr soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Damit die Innenausstattung allen Ansprüchen gerecht wird, soll ein Arbeitskreis entstehen. Dieser wird aus Vertretern der Schule, dem Gemeinderat und dem Sportverein bestehen.

Der Vorsitzende Holger Bayer informierte, dass der Übergabevertrag erstellt sei und demnächst notariell beurkundet wird. Anschließend verlas er den Nutzungsvertrag, quasi den Mietvertrag zwischen Gemeinde und Sportverein.

Darin ist vorgesehen, dass von Montag bis Freitag die Halle ab 15.00 bis 24.00 Uhr vom Sportverein für seine Aktivitäten genutzt werden kann. Auch die „Sondernutzungen“ wie Weihnachtsfeier, Faschingsball, Theateraufführungen sowie Kabarettveranstaltungen wurden darin genehmigt. Bei allen Veranstaltungen muss eine geeignete Aufsichtsperson anwesend sein.

Der Vertrag wurde über die Dauer von 25 Jahren abgeschlossen. Hierzu erklärte Rechtsanwalt Theo Pleyer, dass dies bei solchen Verträgen ein üblicher Zeitraum sei. Rechtzeitig vor dem Ablauf muss ein neuer Nutzungsvertrag erstellt werden. Die Dauer basiert auch auf der Tatsache, dass üblicherweise nach solch einem Zeitraum wieder größere Sanierungsarbeiten erforderlich werden.

Reinhold Heinrich von der Sparte Musik-Kultur fragte, welche Bedingungen es für den neuen Boden gäbe. Gleißenberg erläuterte, dass hierfür ein spezieller Auslegeboden angeschafft werde, der schnell verlegt und wieder aufgeräumt werden kann.

Auch das Thema Schließanlage wurde angesprochen. Hierzu erklärte Pleyer, der selbst Vorsitzender eines Sportvereins ist, dass dies förderlich sei, da im Laufe der Jahrzehnte keiner mehr den Schlüsselbestand kenne.

Den Abschluss bildete die Abstimmung über den notariellen Übergabevertrag und dem Nutzungsvertrag. Von den 38 stimmberechtigten Mitgliedern befürworteten 37 Vereinsangehörige die Verträge.

In seinem Schlusswort dankte Bürgermeister Markus Gleißenberg den Mitgliedern für ihr Vertrauen und sicherte eine unbürokratische Zusammenarbeit zu.

Johann Dechant

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